DISCLAIMER: Dies ist eine Übersicht über die Standpunkte verschiedener Organisationen und dient nur als Information. Falls wieder jemand die Ansicht vertritt, entsprechende Meinungen wäre nur "irgendein Redditbot".
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Eine ganze Reihe deutscher und internationaler Fach- und Tierschutzorganisationen vertritt inzwischen eine weitgehend übereinstimmende Position zum Hundetraining: Empfohlen werden belohnungsbasierte, gewaltfreie und möglichst stressarme Methoden. Vom gezielten Einsatz aversiver Mittel, etwa Schmerz, Schreck, Einschüchterung oder Leinenkorrekturen, wird dagegen abgeraten.
Begründet wird das vor allem mit den dokumentierten Risiken für Wohlbefinden, Lernverhalten und Mensch-Hund-Beziehung sowie damit, dass für Balanced Training kein allgemeiner wissenschaftlicher Vorteil gegenüber gut umgesetztem belohnungsbasiertem Training belegt ist. Zu den Organisationen, die diese Linie vertreten, gehören unter anderem:
Deutschland
- Internationaler Berufsverband der HundetrainerInnen und HundeunternehmerInnen (IBH e.V.)
- Deutscher Tierschutzbund e.V.
- Bundestierärztekammer (BTK) - mit Einschränkungen
- Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT) - eher indirekte Positionierung, referenziert den IBH e.V.
International
- American Veterinary Society of Animal Behavior (AVSAB)
- British Small Animal Veterinary Association (BSAVA)
- International Association of Animal Behavior Consultants (IAABC)
- Pet Professional Guild (PPG)
- BC SPCA / AnimalKind
- RSPCA
- RSPCA Australia
Diskussionen über die Argumente sind mit den Forschenden zu führen. Dazu kommt eine zunehmende Zahl an Hundetrainern und Hundetrainerinnen, die aus der Praxis die Richtigkeit der wissenschaftlichen Hinweise bestätigen und mit großer Neugier, Fachkenntnis und Geduld neue Möglichkeiten der Mensch - Hund - Kommunikation erkunden.