r/GeschichtsMaimais 17h ago

🏆Wettbewerb🏆 Wettbewerb des Monats #036 - Die Irlandkriege

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r/GeschichtsMaimais Jan 31 '25

Ankündigung Komm und trete auch unseren Zwietrachtbediener(Discord) bei!

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r/GeschichtsMaimais 7h ago

🏆Wettbewerb🏆 Wir kolonisieren, eh ich meine, besiedeln Irland und den Rest der Welt!

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Kontext: Schon ihr Vater, den wir alle als Heinrich, ich mach die Frau einen Kopf kürzer, wenn sie mir nicht einen männlichen Thronfolger gebärt VIII. Tudor, kennen, hat schon mit der Ansiedlung von Engländern in Irland begonnen. Unter Königin Elisabeth I. nahm die Besiedlung Irlands, die auch als Plantation bekannt ist, richtig Fahrt auf. Die Besiedlung fand überwiegend im Osten Irlands statt, da hier auch die fruchtbareren Böden waren und die irische Bevölkerung in den kargen Westen abdrängte. Insbesondere die spätere Ulster-Plantation erwies sich als erfolgreich für Großbritannien, welche heute als Grundlage für den langwährigen Nordirland-Konflikt angesehen wird. Ebenso führten die anderen Besiedlungen zu vielen Kriegen und Konflikten. Es kamen nicht nur Engländer, sondern auch Schotten und Waliser nach Irland, die zusätzlich mit ihrem überwiegend protestantischen Glauben den Konflikt mit den katholischen Iren weiter anheizten.


r/GeschichtsMaimais 9h ago

📚Themenbasierte Pfostenreihe📚 Anspruch zu jedem heutigen Land in Mittelamerika einen Beitrag zu erstellen #19: Antigua und Barbuda

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r/GeschichtsMaimais 17h ago

Eigenkreation(EK) Es gab tatsächlich andere.

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r/GeschichtsMaimais 1d ago

Nur so ein halbes Geschichtsmaimai Wir fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn

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Kontext:In allen westlichen Ländern der Nachkriegszeit galt vor allem eine Grundannahme: Autos sind die Zukunft. Deshalb war natürlich klar, dass man alle Städte fürs Auto angemessen gestalten und zwischen den Städten für schnelle Verbindungen sorgen musste.

Westdeutschland hatte durch die Naziprojekte einen gewissen Vorsprung, auch wenn die Realität des kalten Krieges natürlich die Verkehrsströme drastisch änderte. Jedenfalls wurden in den 1960ern und frühen 70ern absurd viele neue Autobahnstrecken geplant.

Nach der großen Ölkrise 1973 begann dann langsam die Katerstimmung: Nicht nur Treibstoff, sondern auch der Streckenbau selbst war unglaublich viel teurer als erwartet. Proteste häuften sich. Einige übermäßig optimistische Berechnungen über die Nutzungszahlen hatten sich als unrealistisch herausgestellt, damit entfielen einige Projekte. Dass ÖPNV und Fußgänger- sowie Radfahrer-freundliche Verkehrswege vielleicht auch einen Mehrwert haben, wurde spätestens ab den 80ern deutlich. Und auch der Naturschutz kristallisierte sich seinerzeit als bedeutsamer Faktor heraus und machte viele Trassen schwer umzusetzen.

Von den angedachten Strecken sind viele längst in der Schublade verschwunden, andere wurden teilweise oder als Bundesstraßen gebaut. Übrig blieben weitere Millionengräber in Form von Bauvorleistungen, die nie ihren Nutzen erfüllen werden.

Die Website http://www.autobahnatlas-online.de habe ich nal konsultiert, sie führt alle, auch späteren Pläne auf, neben der Tendenz für noch mehr Stadt- und Ringautobahnen sind mir folgende längere nicht umgesetzte Pläne aufgefallen, falls es wen interessiert:

- die Innenstadt von Berlin hätte quasi ein Schachbrettmuster aus Autobahnen bekommen

-die A25 sollte aus westdeutscher Sicht ursprünglich die Direktverbindung von Hamburg nach Berlin bilden. Die Verhandlungen zwischen den beiden deutschen Regierungen resultierten jedoch in einem Ausbau der heutigen, nördlicher verlaufenden A24 zur Transitautobahn nach Berlin.

-das ohnehin schon brutal dichte Netz der Region Rhein-Ruhr wäre noch enger geworden, vor allem im Bereich Solingen/ Remscheid und in Dortmund. Eine A56 hätte eine südliche und westliche Umgehung von der niederländischen Grenze über Bonn bis zur A4 Olpe dargestellt

-Die fehlende A4 zwischen Olpe und der A7.

-Hannover hätte ein super dichtes Netz mit einer A37 von Hildesheim nach Celle, A35 (Nienburg- Garbsen -Hameln (dort Übergang zu einer A36 nach Bad Harzburg)- Bielefeld) und eine A30 als südlichere Verbindung nach Braunschweig mit anderer Kreuzung der A2 als heute.

--im Bielefeld hätte die erwähnte A35 sich mit einer A47 (Abzweig von der A30 nahe Herford über Gütersloh zur A46 bei Meschede) und der A5 kreuzen sollen.

-A5 in NRW? Richtig gehört, denn es sollte eine ganz andere nördliche A5 gebaut werden, die ab ungefähr Gießen durch West-Hessen, Ostwestfalen-Lippe , Niedersachsen und Bremen bis kurz vor der Wesermündung führen sollte

-Von dieser A5 hätte südöstlich von Paderborn die A46 abzweigen sollen, die zur innerdeutschen Grenze und ab da weiter bis zur A38 bei Nordshausen geführt werden sollen

-die heutige nördliche A5 war ungefähr als A48 geplant, die ab Koblenz über Wetzlar und Gießen, wo es heute eine A480 gibt, auf diese Trasse und dann in die A7 einmünden sollte

- in der gleichen Gegend war eine etwas andere A49 von Frankfurt nach Kassel geplant, deren realisierte Teilabschnitte heute A485 und A661 heißen.

-Die A8 sollte zwischen Pirmasens und Karlsruhe nicht unterbrochen sein. Die Rheinquerung sollte südlich von Karlsruhe stattfinden.

-in Bayern war eine A91geplant, die nahe Crailsheim die A7 verlassen sollte, bis bei Donauwörth eine A77 nach Nürnberg einmündet, dann nach Augsburg führt, ungefähr dem Lech folgt und kurz vor der österreichischen Grenze wieder in die A7 einmündet

-der A93 fehlt eine Verbindung zwischen den beiden Teilen, die ungefähr über Landshut laufen sollte. Südlich von Regensburg heißt heute eine Strecke A93, die eigentlich als A90 geplant war und südlich von Augsburg in die eben erwähnte A91 münden sollte.

Und jetzt Baden-Würrtemberg, wo besonders viel nicht realisiert wurde:

-die A45 sollte eine weitere Nord-Süd-Verbindung und vor allem eine Ostumgehung für Stuttgart darstellen. Dazu würde sie bei Kirchheim/Teck in die A8 münden.

-Die A8 hätte mit der anderen Rheinquerung eine neue Trasse (durch den Schwarzwald, also schwer zu bauen) gebraucht, die in der Nähe von Pforzheim die bestehende Strecke treffen sollte. Der alte Abschnitt von da nach Karlsruhe wäre zur A82 geworden, die ebenfalls nach Stuttgart führen würde.

-Außerdem durch Stuttgart gehen sollten eine A80 Germersheim-Ulm (heute größtenteils B10), A83 (A45 Laufen-Stuttgart- Tübingen -schwäbische Alb- nahe Donaueschingen), A85 ( von der A6 bei Schwäbisch Hall nach Stuttgart, Reutlingen und Richtung Ravensburg), A87 nach Aalen und eine A81, die wirklich an Stuttgart vorbeiführt, statt sich mit der A8 die Trasse zu teilen

-Schwarzwaldautobahnen waren als A84 Kirchheim- Tübingen -Freudenstadt - A5 bei Achern und A86 Freiburg über Donaueschingen durchs Donautal nach Ulm geplant.

-Ulm hätte einen richtigen Ring bekommen, weil die Planer wollten, dass alle dort endenden Autobahnen sowohl mit der A7 als auch A8 verbunden sind. Die Bundesstraßen dort realisieren das heute zum Teil. Neben den erwähnten Autobahnen A86 und A80 wäre dies außerdem noch eine A89 gewesen, die über Ravensburg (dort Anschluss zur A85, außerdem bei Biberach Kreuzung mit einer A88 vom Donautal zur A7 nahe Memmingen) nach Friedrichshafen am Bodensee

-Zuletzt: Eine A98, die tatsächlich eine durchgehende Verbindung darstellt. Sollte dem Rhein bis zur Schweizer Grenze folgen, dort an eine eidgenossische Autobahn angebunden sein, ab Singen wieder in Deutschland verlaufen, dann als Bodenseeautobahn, durchs Allgäu und Südbayern bis zur A8 westlich von Rosenheim führen.


r/GeschichtsMaimais 1d ago

Nur so ein halbes Geschichtsmaimai Ich brauch keinen Schlaf, ich brauch Antworten!

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r/GeschichtsMaimais 1d ago

📚Themenbasierte Pfostenreihe📚 Anspruch zu jedem heutigen Land in Mittelamerika einen Beitrag zu erstellen #18: St.Vincent und die Grenadinen

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r/GeschichtsMaimais 2d ago

📚Themenbasierte Pfostenreihe📚 Anspruch zu jedem heutigen Land in Mittelamerika einen Beitrag zu erstellen #17: El Salvador

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r/GeschichtsMaimais 3d ago

📚Themenbasierte Pfostenreihe📚 Anspruch zu jedem heutigen Land in Mittelamerika einen Beitrag zu erstellen #15: Belize

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r/GeschichtsMaimais 3d ago

📚Themenbasierte Pfostenreihe📚 Anspruch zu jedem heutigen Land in Mittelamerika einen Beitrag zu erstellen #16: St. Kitts und Nevis

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r/GeschichtsMaimais 4d ago

Eigenkreation(EK) Die erfolgreichste Seemacht der Weltgeschichte

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Die Tschechen und Slovaken waren nicht sonderlich zufrieden mit der Östereich-Ungarischen Fremdherrschaft. Während des 1. Weltkrieges formierte sich eine große Unabhängigkeitsbewegung. Aufgrund von kultureller und sprachlicher Gemeinsamkeiten, und um in einem Europa der Großmächte zu bestehen und nicht sofort annektiert zu werden beschloss man sich zusammen als Staat etablieren zu wollen. Nun musste man allerdings den Alliierten zeigen dass man auch bereit ist zu kämpfen, um sich das alles zu verdienen.

Nach geraumer Zeit und unter schwerer Bedrängniss erlaubten die Russen endlich die Gründung der Tschechoslovakischen Legion, aus Deserteuren, Exillanten und übergelaufenen Kriegsgefangenen. Doch das Glück hielt nicht lange. Das Zarenreich explodierte, und die Übergangsregierung wurde durch die Rote Revolution gestürzt, welche wiederum diesen Imperialistischen Krieg beenden wollte. Mit sämmtlichen baltischen Häfen unter deutscher Kontrolle, somit jeglicher Verbindung zu den Alliierten gekappt und der Ostfront gefallen, beschloss die Tschechoslovakische Legion das einzig logische um sich den Allierten an der Westfront anzuschließen: Der weiteste Rückzug der Geschichte. Eine Weltumrundung.
Einmal ganz durch Russland ziehen, dann mit Schiffen über den Pazifik nach Amerika, dort mit Zügen zum Atlantik und von dort mit Schiffen nach Frankreich und England.

Die Roten in Russland hatten jedoch andere Pläne. Chaotische Zustände, Misstrauen und Korruption führte nach etlichen Spannungen und vergeblichen Versuchen der Legion sich in dem Bürgerkrieg als neutral zu bezeichnen zu einem offenen Kriegszustand mit den gerade mal 70.000 Tschechoslovaken, und resultierte… in der vollständigen Übernahme der Eisenbahnlinien durch ganz Russland und Sibirien bis nach Vladivostok, diverser Städte und des Russischen Zarengoldes durch die Tschechoslovakische Legion.
Nicht ausgerüstere, schlecht motivierte und untrainierte sozialistische Kampfeinheiten sahen sich disziplinierten, gut gerüsteten und kampferprobten Veteranen gegenüber, und entsprechend verlief der ganze Spaß auch.
Der Krieg auf der Schiene wurde wie ihre hussitischen Vorfahren bereits mit Wagenburgen geführt. Jetzt aber mit gepanzerten und bewaffneten Zügen. Der Kampf war eigentlich nur ein einziger bewaffneter Rückzug, um die Truppen schrittweise nach Westen zu führen, dennoch musste die Legion nun permanent Truppen wieder zurückschicken um anderswo die Stellung zu halten.
Die Kontrolle von wichtigen Eisenbahnlinien war Ausschlaggebend für den Ausgang der Kämpfe.

Ein mer von vielen strategisch wichtigen Orten war der Baikal-See. Die Legion war besorgt da der See vollständig unter Kontrolle der Roten Armee stand, welche ihnen jederzeit mit Marineoperationen in den Rücken fallen konnte. Die Legion besetzte mehrere Häfen, beschlagnahmte dabei zwei Dampfer, und bewaffneten diese improvisiert mit Haubitzen. Die Bolscheviken nutzten ebenfalls improvisiert bewaffnete Zivildampfer, und so kam es am 18. August zur Schlacht auf dem Baikal-See. Die beiden Legions-Schiffe näherten sich dem Hafen von Mysovsk, heute Babuschkin, und wurden erst zu spät als feindlich erkannt und von Roten Truppen, darunter ein ebenfalls improvisiert bewaffneter Dampfer, die SS Baikal, angegriffen. Das Resultat waren ein zerstörter Hafen und Eisenbahnstation sowie eine brennende Baikal. Die Baikal wurde so schwer beschädigt dass sie nach dem Bürgerkrieg verschrottet wurde.

Mit dem Erfolg der Legion in Russland (Die ganze Welt hassten die Bolscheviken) gelang es ihnen ihren Namen zu festigen, und mit der Gründung der Tschechoslovakei nach Kriegsende gab es für das Abenteuer der Legion keinen weiteren Grund mehr und der Rückzug wurde erfolgreich abgeschlossen. Viele Legionäre verblieben unterwegs in den USA oder bildeten später die Armee des neuen Staates.

Mit einer einzigen Seeschlacht und dieser gewonnen, kann man argumentieren dass die Tschechoslovakei mit 100% die höchste Siegesrate in Seeschlachten hat.


r/GeschichtsMaimais 4d ago

Eigenkreation(EK) Und trotzdem haben im Juli alle die Krise bekommen

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Kontext: Der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Ehefrau Sophie wurden am 28. Juni 1914 in Sarajevo erschossen. Dieses Attentat ist heute weit bekannt, weil damit die Steine ins Rollen kamen, durch die der erste Weltkrieg begann.

Der amtierende Kaiser Franz Joseph, damals 83 Jahre alt, hatte für seinen nun toten Neffen allerdings auch schon vorher wenig übrig. Franz Ferdinand war auch weder beim österreichischen Volk, noch innerhalb von Haus Habsburg sonderlich beliebt gewesen. Vor allem seine Heirat mit Sophie von Chotek, die zwar eine Adelige aus Böhmen war, aber aus Sicht der Habsburger nicht hochadelig genug, stieß auf wenig Gegenliebe.

Daher hielt sich in Wien das Mitgefühl in Grenzen. Dafür, das Attentats als Anlass für einen ohnehin schon seit längerem gewünschten Krieg gegen Serbien zu nutzen, war man sich allerdings nicht zu schade.

Da ich letztens in Wien war, kommen vielleicht in Zukunft noch mehr Memes über österreichische Geschichte.


r/GeschichtsMaimais 4d ago

Eigenkreation(EK) UN-Friedenstruppen können ja was wenn man sie machen lässt.

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r/GeschichtsMaimais 5d ago

Eigenkreation(EK) 72 Schuss haben sie gebraucht, um den Serben mal zu zeigen, was Sache ist.

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Kontext: Im Laufe des Bosnienkrieges wurde das Land in UN-Schutzzonen eingeteilt und Blauhelmsoldaten der UNO stationiert. Es gab leider viele Beispiele, in denen die UNO-Truppen versagt haben und nichts gemacht haben, doch es gab auch Momente, in denen Kommandeure sehr kühn entschieden haben. Dänemark war an der UN-Mission schon seit 1991 beteiligt und entschloss sich 1993 dazu, eine Panzerkompanie nach Bosnien zu schicken, bestehend aus Leopard-1A5-DK-Panzern. Sie wurden in die Nähe von Tuzla stationiert, was im Nordosten von Bosnien lag, um dort den Flughafen zu bewachen sowie die Einrichtungen der UN. Der Einsatzplan wurde "Bøllebank" getauft, was übersetzt „Hooligan-Schlägerei“ oder auch "Rabauken-Prügeln" bedeutet.

Am 29. April geriet ein schwedischer Beobachtungsposten nahe der Gemeinde Kalesija mit 7 Soldaten gegen 22 Uhr unter serbischen Beschuss, worauf die Dänen mit ihrer Panzereinheit zur Unterstützung herbeieilten. Sie gerieten 10 km vor dem Beobachtungsposten unter Beschuss, doch erwiderten das Feuer nicht. Erst als sie mit 40 mm und Panzerabwehr-Lenkwaffen beschossen wurden und ein Luftangriff nicht genehmigt wurde, entschied der Kommandant der Panzereinheit, Oberstleutnant Lars R. Møller, das Feuer zu erwidern. In einem 2-stündigen Feuergefecht schossen die dänischen Panzer Artilleriestellungen und Munitionsdepots der Serben in Stücke. Das Feuergefecht erhält die Nacht so doll, dass man eine Zeitung lesen konnte.

Es waren auch 3 serbische T-55-Panzer in der Nähe, die wohl vom starken Feuer der Dänen eingeschüchtert wurden und nicht eingriffen. Es gibt hierzu unterschiedliche Aussagen. Ein großer Vorteil der Leos war ihr Infrarot-Zielvisier. Es wurden insgesamt 72 Schuss abgegeben und offiziell sprach die serbische Seite von 9 Toten. Inoffizielle Quellen sprechen von 150 Verlusten auf serbischer Seite. Auf dänischer Seite wurde ein Fahrzeug beschädigt, bei den Schweden gab es keine Verluste. Für Dänemark markierte dies den ersten heißen militärischen Einsatz seit 1940, und zugleich war es das erste heiße Gefecht für den Leopard 1 Kampfpanzer.


r/GeschichtsMaimais 4d ago

Eigenkreation(EK) Heim in die Bundesrepublik

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Kontext: Das Saarland zählte nach dem 2. Weltkrieg ab 1945 zur französischen Besatzungszone. Schon 1947 wurde es jedoch von den Franzosen aus dem Besatzungssystem wieder herausgelöst und in ein weitestgehend selbstverwaltetes und vorallem von (Rest-)Deutschland unabhängiges Gebiet umgewandelt. So erhielt das Saarland eine eigene Regierung, eine Verfassung und sogar eine Währung, den Saar-Franken. Natürlich war der "Saarstaat" aber sowohl außenpolitisch als auch wirtschaftlich stark von Frankreich abhängig, weshalb man hier wohl kaum von einem eigenständigen Nationalstaat sprechen kann.

Für Frankreich war das Saargebiet vorallem eine Pufferzone, dass die Ostgrenze zu Deutschland zusätzlich absichern sollte.

Auch die damals in dieser Region sehr weit entwickelte Kohle- und Stahlindustrie war ein Hauptfaktor für die erzwungene Abspaltung des Saarlandes, da sich das kriegsgebeutelte Frankreich so die Vorrechte auf diese wichtigen Industriesektoren sichern konnte.

Im Grunde lagen also die gleichen Hauptargumente vor, mit denen Frankreich das Saarland bereits nach dem 1. Weltkrieg militärisch besetzt und kontrolliert hatte.

Und wie auch schon beim ersten Versuche das Saarland aus Deutschland herauszubrechen, scheiterte auch der zweite Anlauf an der saarländischen Bevölkerung bzw. einer Volksabstimmung.

Frankreich versuchte, das Saarland als europäisiertes bzw. eigenständiges Gebiet zu erhalten, weshalb 1954 im Rahmen des sogenannten Saarstatuts vorgeschlagen wurde, das Saarland zu einem europäischen Territorium unter dem Dach der (West-)Europäischen Union zu machen.

Bei der entsprechenden Volksabstimmung am 23.10.1955 stimmten 67,7% gegen das Saarstatut und somit für eine Wiedervereinigung mit der BRD. Die Saarländer sahen sich auch nach zwei verlorenen Weltkriegen immer noch als Deutsche.

Nach Verhandlungen zwischen der BRD und Frankreich wurde im neu aufgesetzten Saarstatut von 1956 festgelegt, dass das Saarland politisch wieder zu Deutschland zurückkehren sollte. Der Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland fand dann entsprechend am 01.01.1957 statt. Nach den Strapazen der Nachkriegszeit war die Rückkehr des Saarlandes eine besonderst eindrucksvolle Entwicklung, die in der westdeutschen Bevölkerung entsprechend auf äußerst positive Resonanz stieß.


r/GeschichtsMaimais 5d ago

Eigenkreation(EK) Kein kluger Schachzug

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r/GeschichtsMaimais 5d ago

🏆Wettbewerb🏆 Belagerung von Calais sein wie:

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r/GeschichtsMaimais 5d ago

Eigenkreation(EK) PdS: Du bist extra aus Schottland gekommen und einen Iren zu vermöbeln und dann ist er nicht daheim.

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r/GeschichtsMaimais 5d ago

Scheißepfosten In den 80ern da war Kalter Krieg Drama...

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r/GeschichtsMaimais 5d ago

Eigenkreation(EK) Ich denk nicht, dass es je so weit gekommen wäre, aber Propaganda tut Propagandadinge

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r/GeschichtsMaimais 5d ago

📚Themenbasierte Pfostenreihe📚 Anspruch zu jedem heutigen Land in Mittelamerika einen Beitrag zu erstellen #14: Dominikanische Republik

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r/GeschichtsMaimais 6d ago

Eigenkreation(EK) Können wir mal aufhören, die Kriegsführung im Mittelalter zu romantisieren? Es wurde nur gemacht, wenn fast alles verloren war, aber verdammt, das tut weh!

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r/GeschichtsMaimais 6d ago

📚Themenbasierte Pfostenreihe📚 Anspruch zu jedem heutigen Land in Mittelamerika einen Beitrag zu erstellen #13: Jamaika

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r/GeschichtsMaimais 7d ago

Eigenkreation(EK) Leutnant Osterhási oder so

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