Mein A1-Vertrag ist ausgelaufen und ich hab auf Nachfrage beim Support ein neues Angebot angefordert. Die nette Dame am Telefon meinte, sie wird mit der entsprechenden Abteilung Rücksprache halten. „Super“, dacht ich mir...
Dann war ich erstmal 5 Minuten in der Warteschleife. Daraufhin meinte sie, dass mich die „Angebots-Abteilung“ heute Nachmittag mit einem wesentlich besseren Angebot zurückrufen wird.
Fünf vor 6 dann der ersehnte Anruf mit dem „super Angebot“:
A1 300 für 39,90 € mit 2 Jahren Bindung
oder
52,90 € mit 2 Jahren Bindung, dafür 6 Monate „gratis“
Selbstverständlich gehört einem die FRITZ!Box, die mit dem Vertrag kommt, nicht – dafür zahlt man nochmal 6,90 € Miete im Monat.
Geil. Hab gesagt, ich zahl seit 2 Jahren ca. 65 € im Monat, da könnt's mir wenigstens die FRITZ!Box schenken. Nein, geht natürlich nicht. Bei der Box gibt's keinen Spielraum und was Besseres können's mir auch nicht anbieten.
Passt, hab gesagt ich überleg's mir und danach gleich Angebote verglichen.
Und jetzt kommt's:
spusu angerufen: echt gute Angebote, keine Servicepauschale und die FRITZ!Box gehört nach der Vertragslaufzeit sogar dir.
Der Herr von spusu sagt mir, an meiner Adresse können sie über die A1-Leitung maximal 165 Mbit/s anbieten. Auf meine Frage, warum ich dort rund 100 Mbit weniger bekomme, meinte er sinngemäß, dass A1 bestimmt, welche Geschwindigkeit sie mir anbieten können.
Das Lustige daran:
Der spusu-Verfügbarkeitscheck erkennt meine A1-Leitung selbst mit bis zu 269/38 Mbit/s.
Mein aktueller A1-300-Anschluss schafft real etwa 265 Mbit/s.
Aber spusu kann mir über dieselbe A1-Infrastruktur maximal 165/33 Mbit/s verkaufen.
Das kann's meiner Meinung nach einfach nicht sein. Wenn ich meine Geschwindigkeit behalten will, bleibt mir damit faktisch nur A1.
Hab daraufhin eine Fette Beschwerde wegen möglichen Marktmachtmissbrauchs bzw. Monopol an die Bundeswettbewerbsbehörde geschickt. Bin gespannt, was da zurück kommt.
Hat jemand von euch bei A1 eine ähnliche Situation?