r/arbeitsleben 1h ago

Austausch/Diskussion Kein Bock auf Arbeit

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Hallo. Ich habe überhaupt kein Bock arbeiten zu gehen für ein bisschen Geld, was gerade so fürs überleben reicht. Wie ist eure Meinung dazu? Man arbeitet und man ist trotzdem arm und gleichzeitig werden andere Menschen immer reicher. Möchte einfach mehr aus mein Leben machen als 0815 Leben.


r/arbeitsleben 3h ago

Austausch/Diskussion "Absurder" Vorschlag vom Chef zum Ersatz von Freistellung

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Hallo,

Ich arbeite seit zwei Jahren im öD bei der Verwaltung und bin überhaupt nicht zufrieden mit den Aufgaben und der Struktur in der Verwaltung, und suche einen Abgang.

Ich habe seit Kurzem einen neuen Chef, und er hat mir bisher einen sehr guten Eindruck gemacht und er ist sehr engagiert. Allerdings kommt er zu spät nach einem extrem passivem Chef und meine Moral war schon weg, zudem die Arbeit mir da auch kein Spaß gemacht hat.

Die Qualität meiner Arbeit hat darunter gelitten und der neue Chef hat sofort gemerkt, dass es bei mir nicht läuft. Wir hatten bereits einige ehrliche Diskussionen über meine Zukunft, ob ich mich länger in der Verwaltung sehe, und ich hatte bereits geantwortet, dass ich mich eher da nicht sehe.

Leider ist zurzeit der Arbeitsmarkt in meiner Branche, wo ich vorher gearbeitet habe, extrem schlecht, und ich bin in der Verwaltung gelandet nachdem die ganze Abteilung in meinem vorherigen Job betriebsbedingt gekündigt wurde. Ich suche seit einiger Zeit in der Branche, erfolglos.

Vor Kurzem hatten wir erneut ein Gespräch, dieses Mal habe ich angesprochen dass ich einen Abgang suche, dass ich aber in einer schwierigen Branche suche und nicht kündigen möchte solange ich nichts Sicheres woanders habe.

Dabei erwähnte ich dass eine Abfindung in Höhe von 3 Monatsgehältern für mich in Ordnung geht, sodass ich zumindest drei Monate Vollzeit suchen kann. Ich habe auch einige Rücklagen, die ich aber ungerne verbrauchen möchte. Er sagte mir dann, dass es in der Verwaltung keine Abfindungen gibt, er könnte sich aber eine dreimonatige Freistellung vorstellen, was für mich auch vollkommen in Ordnung ist.

Ich war erstmal relativ zufrieden mit dem Abkommen, nach einige Stunden ruft er mich aber an und sagt, dass es in der Verwaltung anscheinend auch keine Freistellungen gibt, weil es sonst in unserer Verwaltung ein Präsidenzfall wäre und es sich herumsprechen würde und seine eigenen Chefs wollen sowas gar nicht zulassen.

Als Alternative biete er mich an, einen Aufhabungsvertrag zu unterschreiben für ein Ende des Arbeitsverhältnisses bis März 2027, was das Enddatum der eigentlich dreimonatigen Freistellung sein sollte. Ich sollte daraufhin ab Anfang Januar mich 6 Wochen krankschreiben lassen, dann meinen 2027 Urlaub nehmen und dann nochmal 6 Wochen krankschreiben lassen. Er sagte mir, dass die Ärzte da mitmachen, wenn ich ehrlich sage dass es sich so der Chef wünscht und es gleiche dann einer Freistellung.

Ich finde den Vorschlag sehr kompliziert, riskant für mich und dass es an Betrug grenzt, wenn es es nicht sogar ist. Ich denke auch persönlich nicht dass ein Arzt sich dadrauf einlässt, aber ich bin relativ fit und musste mich bisher nie etwas länger krankschreiben lassen.

Wie sieht ihr den Vorschlag des Chefs? Mein Bauchgefühl sagt es ist Unsinn. Ich weiß nicht wie die Ärzte da ticken, da theoretisch ja der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung für die drei Monate übernimmen würde und von den Kosten eigentlich einer Freistellung gleicht.

Eins der Gründe weshalb ich die Verwaltung verlassen möchte, jedes Problem braucht da gefühlt eine abstruse Lösung für relativ simple Probleme.

Danke für eure Antworten, wüsstet ihr da auch Alternativen zu dem Problem ?


r/arbeitsleben 3h ago

Rechtliches Minijob Pausen

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Moinsen,

ich arbeite nebenbei in der Gastro, genauer gesagt bei einem Lieferdienst der amerikanischen Interpretation eines italienischen Klassikers.

Bin 2 Tage die Woche da, jeweils um die 4 Stunden und habe eine Startschicht und eine Schlussschicht als Schichtverantwortlicher.

Nun hat unser Chef in unserem System, über das alles läuft (Bestellungen, Kundendaten, Arbeitszeiten, Kasse), eingestellt das nach 3 Stunden Arbeitszeit 15 Minuten Pause abgezogen wird. Die Pause ist auch nicht löschbar, was das ganze ja frustrierend macht.

Als Schichtverantwortlicher bin ich nicht in der Lage einfach mal 15 Pause zu machen, weil keiner der Anwesenden mich in der Position vertreten kann. Also arbeite ich, wie gewohnt, durch. Nur wird mir trotzdem die Pause abgezogen.

Lösung vom Chef: Ich soll mich am Ende meiner Schicht noch 15 angemeldet lassen und die Zeit absitzen ohne zu arbeiten. Was natürlich richtig geil kommt, wenn man spät Abends einfach nur nach Hause will. Also, Teufel tu ich, und sag ihm bei der folgenden Schicht, das er mich direkt 15 Minuten früher anmelden soll. Aber man muss es halt jedes Mal sagen und das geht mir langsam aber sicher auf den Keks.

Mal abgesehen davon das das automatische Abziehen der Pausen ohne Änderungsmöglichkeit doch recht "unlegal" zu sein scheint, genauso wie das "abbummeln" der Pause am Schichtende.

Kennt jemand Gerichtsurteile, oder den genauen Gesetzestext zu dem Thema?

Ich würd das gerne ausdrucken und neben seine "Betriebsanweisung" hängen. Betriebsanweisung auch nur in Anführungszeichen, da der Wisch doch recht lächerlich ist: Es wird lediglich darum gebeten, die Pausen zu nehmen um die gesetzlichen Vorgaben "einzuhalten", welche eh erst ab 6 Stunden etwas von Pausen vorschreiben.

Wer ist eigentlich für solche Geschichten zuständig? Das Arbeitsamt? Das Finanzamt? Berufsgenossenschaft?


r/arbeitsleben 3h ago

Austausch/Diskussion werde auf Arbeit belächelt, wenn ich was nicht weiß

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Ich werde in der Arbeit öfter mal belächelt von Kollegen, wenn ich etwas nicht weiß und eine Frage stelle. Zum Beispiel habe ich mal bei einem Fremdwort kurz nachgefragt was das heißt und habe einen komischen Blick und ein spöttisches Lächeln von Kollegen erhalten.

Wie kann ich auf sowas souverän reagieren? Oder wie kann mir sowas zumindest egal werden?


r/arbeitsleben 3h ago

Austausch/Diskussion Erfahrungen mit Fressnapf/Maxi Zoo in Krefeld – Senior Expert

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Hallo zusammen,

ich überlege aktuell, eine Senior-Expert-Position bei Fressnapf/Maxi Zoo in Krefeld anzunehmen und würde mich sehr über ehrliche Erfahrungen von aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitenden freuen..

Besonders interessieren mich:

Arbeitskultur: Wie sind Team, Kollegen und Führungskräfte? Wie würdet ihr die Unternehmenskultur beschreiben?

Überstunden: Fallen regelmäßig Überstunden an? Werden diese bezahlt oder durch Freizeitausgleich kompensiert?

Benefits: Welche zusätzlichen Benefits gibt es für Senior Experts?

Firmenwagen: Gibt es einen Dienstwagen oder alternativ eine Car Allowance/Mobilitätsbudget?

Handy & Laptop: Welche Ausstattung wird zur Verfügung gestellt?

Gehalt & Bonus: Wie konkurrenzfähig sind Gehalt und Bonus auf Senior-Expert-Level?

Besonders interessieren mich Erfahrungen aus dem Corporate-Umfeld in Krefeld und von Senior Experts bzw. vergleichbaren Positionen.

Vielen Dank im Voraus für eure ehrlichen Einschätzungen!


r/arbeitsleben 4h ago

Austausch/Diskussion Ist es normal alles dokumentieren zu müssen was man macht mit Dauer?

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Zum Beispiel "Email an Kunde X geschrieben wegen Y, Zeit 5 Minuten".


r/arbeitsleben 5h ago

Gehalt Gehalt als Prüfingenieur Tüv Dekra GTÜ KÜS

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Hi mich würde mal interessieren wie bei euch die Gehaltsmodelle als PI, aaSmT etc. ausschauen, da es ja doch gefühlt jeder anders macht.

Ich mache momentan die Ausbildung zum PI bei einer ÜO in Bayern und bekomme 3000€ Ausbildungsgehalt plus den LKW Führerschein gezahlt. Wie es danach aussieht muss ich noch verhandeln, deswegen auch der Thread hier. Gefühlt gibt es nur extreme zwischen sehr wenig ~50k€ oder sehr viel 110k€, daher würden mich eure Gehälter und deren Aufteilung interessieren. Auch fände ich Interessant wie ihr das regelt wenn ihr zB gute Werkstatt Kunden akquiriert.


r/arbeitsleben 5h ago

Studium/Ausbildung Kurz davor Ausbildung abzubrechen

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Ich hatte heute meinen ersten Ausbildungstag und denke schon nach abzubrechen. War jetzt 2 Jahre arbeitslos und wurde notgedrungen praktisch in die Stelle reingedrängt. Heute habe ich erfahren das ich 5 Monate am Anfang im Lager arbeiten werde. Ich bin Untergewichtig und sehr schwach. Ich bezweifle das ich das schaffe. ausserdem habe ich mehrere chronische krankheiten. Unter anderem Reizdarm und regelmässige chronische schmerzen wie schlaflosigkeit

Ich bin in Panik. Weiss nicht was ich tun soll.. habe keinen Plan B und bin kurz davor trotzdem eine Kündigung zu erzwingen in dem ich zeige das ich keine Lust habe. Mir wäre sowas wie Bürokaufmann wo man nur im Büro ist lieber. Vor 2 Jahren hatte ich eine Bankkaufmannsausbildung aus der ich nach 2 Monaten 2 Wochen in der Probezeit gekündigt wurde.

Ich bin ratlos, energielos. Habe Angst und schlafe schon seit Tagen kaum. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so leer gefühlt. Vorallem weil ich ja quasi die Stelle weiter haben muss, weil ich sonst nix anderes habe und dann nur wieder arbeitslos wäre. Wobei mir Arbeitslosigkeit lieber wäre als jetzt die ganze Zeit im Lager zu sein..

Erschwerend zu der ganzen scheisse kommt noch das heute mein Handy kaputt gegangen ist und mein Auto schon seit 2 Wochen einen Getriebeschaden hat, weswegen ich mich kompliziert von meinen Eltern fahren lassen muss.

Was soll ich tun? Abbrechen? Durchziehen?: Meine Mutter meint ich soll durchziehen weil ich nichts anderes habe und das auch vorbei geht.


r/arbeitsleben 5h ago

Austausch/Diskussion Befristeter Vertrag läuft während AU aus - muss ich mich trotzdem arbeitssuchend melden?

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Hallo zusammen,

mein befristeter Arbeitsvertrag endet am 04.01.2027 und wird voraussichtlich nicht verlängert.

Ich bin allerdings seit längerer Zeit durchgehend arbeitsunfähig und beziehe aktuell Krankengeld. Die AU wird voraussichtlich auch über das Vertragsende hinaus bestehen. Außerdem habe ich eine medizinische Reha bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt, die voraussichtlich irgendwann Ende 2026/Anfang 2027 stattfinden könnte.

Meine Frage ist konkret:

Muss ich mich trotz der bestehenden AU und des laufenden Krankengeldbezugs bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden, weil mein befristeter Arbeitsvertrag am 04.01.2027 ausläuft?

Ich meine ausdrücklich die Arbeitssuchendmeldung, nicht die Arbeitslosmeldung.

Falls ja:

  1. Muss ich mich spätestens drei Monate vorher, also bis Anfang Oktober, arbeitssuchend melden?
  2. Bedeutet diese Meldung, dass ich gegenüber der BA angeben muss, dass ich ab dem 05.01.2027 eine Arbeit suche bzw. arbeitsfähig bin?
  3. Was passiert mit der Meldung, wenn ich am 04.01. weiterhin AU bin und weiterhin Krankengeld beziehe?

Mir geht es vor allem darum, keine Frist zu verpassen, aber gleichzeitig auch nichts Falsches über meine Arbeitsfähigkeit anzugeben.

Hat jemand Erfahrungen mit genau dieser Konstellation (befristeter Vertrag läuft während einer längeren AU/Krankengeldphase aus)?

Danke!:)


r/arbeitsleben 7h ago

Mental Health wie haltet ihr das alle aus?

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Ich bin nach meiner Ausbildung in eine Firma gekommen wo ich mind 4 Tage remote arbeite, an den Tagen mache ich seit Jahren meine Arbeit schnell und gut aber habe gefühlt eine 15 Stunden Woche dadurch..

Seit 3 Jahren kein Problem gehabt aber in der Firma ändert sich aktuell einiges, weshalb ich vermutlich kündigen werde. ich habe auch schon eine andere Stelle in Aussicht, die gut bezahlt ist aber dort müsste ich halt ganz normal 40 Stunden arbeiten und ich frage mich wie man das aushalten soll..

8 Uhr raus 19 Uhr nach Hause, kein Privatleben gefühlt..
Eigentlich ist das ja normal aber seit 3 Jahren habe ich mich an das chillig Leben gewöhnt, nur vom Gedanken normal zu arbeiten bald krieg ich schon ein Burnout gefühlt


r/arbeitsleben 7h ago

Austausch/Diskussion Sucht das Handwerk?

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Mal ne Frage. Wird da überhaupt gesucht? Ich hab das Gefühl, dass man da auch nichts groß findet gerade. Kann des sein? Weil viele sagen geht ins Handwerk, aber da will man auch nicht groß einstellen? Ich will Elektrozeug machen und suche dort eine Ausbildung. Kann jemand berichten wie des is? Bin halt Ü30 aber hab meine Arbeit verloren wegen der Wirtschaftskrise und die Arbeitsplätze kommen safe nicht mehr wieder


r/arbeitsleben 7h ago

Austausch/Diskussion Frage an die Maschinenbauer - (Umorientierung/Branchenwechsel)

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Moin zusammen,

ich (M34) bin jetzt seit 8 Jahren bei einer Firma in der Entwicklung und Konstruktion von Bau- und Landmaschinen. Alles mehr oder weniger Spezialfahrzeuge. Leider geht es bei uns nun auch in den Keller was die Auftragslage angeht.

Zudem habe ich keinen Bock mehr auf Konstruktion und alles was da so dran hängt. Alles soll im Ausland billig gefertigt werden, Auskonstruktionen sollen im Ausland gemacht werden, jedes dumme Teil muss noch in China angefragt werden, viel zu viel Arbeit für zu wenig Leute, Löhne zu niedrig für den Stress und seit 2 Jahren kein Cent erhöht und und und.......

Ich bin einfach gefrustet und suche was neues. Da ich aber nur Erfahrung in diesem Bereich habe fällt mir das entsprechend schwer zu wechseln. Zudem wüsste ich nichtmal in welche Branche... und der Maschinenbau ist einfach tot.

Hat hier jemand aus der Konstruktion heraus erfolgreich die Branche gewechselt und mag mal berichten? In welcher Branche verdient man als Ing. noch Geld und wird gebraucht?

Folgende Möglichkeiten stehen auch im Raum:

- Master machen (keine Ahnung welche Richtung)

- Neuer Bachelor (vermutlich Elektrotechnik)

- Ausbildung zum Elektroniker ( die verdienen bei uns mehr als die Ingenieure in den ersten 2 Jahren)

- Fremdenlegion oder Bundeswehr🤣


r/arbeitsleben 8h ago

Austausch/Diskussion Kündigung nach Fristen Fehler neu ausgesprochen. Laufe ich nun in eine Falle?

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Hallo,

ich war in einem Unternehmen tätig mit 6 Monate Vertrag. Dieser Vertrag hatte eine Probezeit von 6 monaten. Nun wurde ich gekündigt mit Hilfe der Probezeit. In der Kündigung steht unwiderruflich bezahlt freigestellt bis X (Die 2 Wochen Kündigungsfrist)

Dann hab ich den AG darauf aufmerksam gemacht, dass gar keine Probezeit vereinbart worden ist (was laut BAG 2024 auch bestätigt worden ist) und das eine normale Kündigungsfrist von 4 Wochen herscht.

Nun hab ich eine neue Kündigung bekommen, bis zum Ende des Monats mit dem Wortlaut

"dass aus der Kündigung vom X keine Rechte mehr hergeleitet werden".

Nun habe ich Angst, dass der AG damit auch ebenfalls die unwiderrufliche bezahle Freistellung aus der WElt schaffen möchte und mich so verarschen will. Ich bin der Meinung, dass die Kündigung und die Freistellung zwei seperate dinge sind. was mache ich nun? Ich hab kein geld für anwalt aber kann auch keine kostenlose beratung da beanspruchen


r/arbeitsleben 8h ago

Gehalt Zulage aushandeln

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Moin Leute,

Kurz und knapp.
Maschinenführer hier, Bereich Textil. 8 Jahre im Betrieb, kenne den ganzen Fuhrpark bin auch dafür qualifiziert.
Arbeitgeber möchte mich als Springer mit unregelmäßigen Schichten, heißt also ich weiß teilweise nicht bis Donnerstag, Freitag was ich nächste Woche für Schicht habe.
Arbeiten im 3 Schicht.
Eigentlich mache ich diese Tätigkeit schon 3-4 Jahre.
Nur jetzt ist mir der arsch geplatzt und wollte entweder mehr Geld oder geregelte Schichten/Maschinen. Weil das sehr belastend ist.

Habe voraussichtlich nächste Woche ein Gespräch zwecks dem Sonderzuschlags.

Was glaubt ihr, was da rauszuholen ist?
Wie hoch soll ich ansetzen?


r/arbeitsleben 8h ago

Austausch/Diskussion ALG1 - ein par fragen

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Hallo zusammen,
ich habe mich vor Kurzem für ALG I angemeldet und hätte ein paar Fragen:
Wann findet normalerweise der erste Termin nach der Arbeitslosmeldung statt?
Wie häufig hat man in der Regel Termine mit der zuständigen Vermittlungsfachkraft?
Welche Weiterbildungen oder Kurse können von der Agentur für Arbeit übernommen werden, und wo kann man sehen, welche förderfähig sind?
Vielen Dank!


r/arbeitsleben 9h ago

Austausch/Diskussion Kündigung Nach Insolvenz

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Arbeite seit zwölf Jahren als Hotelfachmann in dem einem und dem selben Betrieb. Hab in diesem Betrieb meine Dreijährige Ausbildung abgeschlossen und wurde nach der Ausbildung direkt übernommen. Am 1. April hat die Hotelgruppe also nicht das Hotel selbst sondern die Hotelgruppe Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Letzte Woche Dienstag wurden wir darüber benachrichtigt, dass die Entscheidung vom Insolvenzverwalter getroffen worden ist, dass das Hotel am Sonntag geschlossen wird und die Kündigung wäre auch schon auf dem Weg zur Post (ist bereits letzte Woche Samstag angekommen) also zwischen Benachrichtigung dass wir gekündigt werden und tatsächliche Hotel Schließung lagen vier ganze Tage. In der Kündigung steht, dass ich zum 30. November gekündigt werde. das Hotel hat aber schon geschlossen. Gestern kam noch mal ein separater Brief, dass ich unwiderruflich von meiner Arbeit freigestellt bin vom 1. September bis zum Ende des Vertrages zum 30. November. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Ich hab mich bereits arbeitssuchend und arbeitslos beim Amt gemeldet. Können Sie mich jetzt dazu zwingen, wegen meiner Freistellung schon vor dem 1.12 eine neue Arbeit anfangen zu müssen? Ich weiß, ich muss Termine wahrnehmen, muss mich mit beteiligen und so weiter. Aber an sich kann das Arbeitsamt mich nicht dazu bringen vor dem 1.12 eine Arbeit anzufangen. Wenn mein Vertrag noch bis zum 30. November läuft trotz Freistellung.


r/arbeitsleben 9h ago

Austausch/Diskussion Sind Teilzeitkräfte mit unter 50% sehr uneffizient?

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Sind durch bestimmte absolute Zeiten, in denen nicht produktiv gearbeitet wird, die bei Teilzeit- wie auch Vollzeitkräften gleichermaßen anfallen, Teilzeitkräfte mit wenigen Wochenstunden uneffizient?

Überlegung: bei jedem Mitarbeitenden gehen jeden Tag insgesamt 15 min für den Weg von der Pforte zum und vom Arbeitsplatz und Hochfahren/Anmelden drauf, 15 min täglich für die morgendliche Kaffeepause, 1 Stunde pro Woche für die Teambesprechung, 15 min täglich für private Gespräche mit den Kollegen, 10 min um Rundmails zu organisatorischen Dingen zu lesen, im Schnitt 20 min pro Woche für Schulungen/Unterweisungen/Fortbildungen. D.h. bei bspw. 16 Arbeitsstunden verteilt auf 4 Tage entfiele über 1 Stunde am Tag auf nicht produktives Arbeiten.


r/arbeitsleben 9h ago

Austausch/Diskussion Feedback geben, nichts machen oder einfach kündigen

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Hallo zusammen,

Erste Post in dieser Community.

Ich arbeite seit 9 Jahre bei einer großen Konzern hier in DE. Mittlerwile ist die Firma in einer finanziellen schwierigen Lage. Kann man nicht viel dazu tun, da einfach die Branche in Moment auf Grund der Weltpolitische Lage sehr leidet. Schade, aber es ist seit vor der Pandemie alles schwer.

Aber.... ich habe immer noch mehr und mehr den Eindruck, dass viel was wir auf Arbeitsebene machen einfach falsch ist. Ich rede nicht von hoch Management Eintscheidungen sondern Sachen, die man als Mitarbeier tatschächlich beeinflüssen könnte.

Vorgehensweise is ungefähr so: irgendjemmand ohne Praktische Erfahrung entscheidet sich fûr irdgeneine neuen Prozess (je komplizierter desto besser). Diese Menschen werden aber diese Prozesse nie anwenden. Nein, dafür ist eine andere arme Seele (ich) zuständig.

Ich hab es wirklich versucht, aber bin ich nun überzeugt, dass die Tätigkeiten meiner Abteilung einfach Zeit und Geld Verschwendung sind. Mehrwert ist einfach 0. E gäbe eigentlich viele Themen, wo wir tatsächlicht was positives machen könnten, aber es werden immer die Fehler von vorherigenn Projekten einfach wiederholt.

Ich habe mehrmals versucht meine Zweifel zu kommunizieren, aber es geht halt nicht. Man wird einfach nicht zugehort bzw. Ignoriert.

Jetzt weiß ich nicht mehr, ob ich einfach wieder Feedback geben soll, einfach nichts machen und weiter so machen. Nachdem Motto "Chef sagt is sollte X machen, dann mache ich X". Obwohl man weiß schon, dass X einfach eine sinnlose Aufgabe ist. Oder soll ich einfach sagen, ich hab kein Bock mehr, ich kündige..

Was mich interessieren würde ist, ob jemand in ähnliche Situationen schon gewessen ist. Wie ihr damit umgegan sind/ umgehen würdet. Habt ihr tips/Vorschläge für bessere Kommunikation mit Management / Chef? Ich muss sagen, ich bin selber nicht so kommunikativ und mir ist oft schwer meinen Punkt / Ideen klar zu formulieren / anderen davon überzeugen.

Ich hoffe den Post nicht zu lang war, und bedanke ich mich im Voraus für eure Kommentare.


r/arbeitsleben 10h ago

Mental Health BIDA nach Kündigung: Schwieriger Chef oder eigenes Versagen?

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Ich wurde letzte Woche in der Probezeit im ÖD gekündigt. Personalgespräch, Kündigung in die Hand, sofortige Freistellung, Arbeitsmittel abgeben, rausbegleitet, unter Schock.

OK, mit diesem Chef zu arbeiten wäre mittelfristig Gift für mich.

Die Einarbeitung war quasi nicht vorhanden. Vieles musste ich mir selbst beibringen.

Mir Aufgaben und Einarbeitungsziele aus medizinischem Grund schriftlich zu geben sei ein Sonderwunsch. Gleichzeitig hieß es:

„Der Arbeitsauftrag war ganz klar.“
„Das habe ich schon mal deutlich gesagt“
„Es nervt mich extrem, dass ich mich wiederholen muss.“
„Du musst funktionieren.“

Auf eine technische Erklärung kam: „Das ist dummes Geschwätz.“ Mehrfach sagte er: „Sei froh, dass du ne Freundin hast“ – um anzudeuten, wie schwierig er mich offenbar fand.

Meine Arbeit wurde vor Kollegen als schlecht bezeichnet. Vor seinem Urlaub bat ich schriftlich um Aufgaben oder Einarbeitungsziele. Keine Antwort.

Ich versuchte mich anzupassen: Arzttermine verschoben, Garagenstellplatz fürs Pendeln gemietet - jetzt zahle ich umsonst.

Mobiles Arbeiten musste ich ständig rechtfertigen. Während einer Sperrung hatte ich täglich zwei Stunden Arbeitsweg. Ein Rundschreiben sah großzügige Absprachen vor, meine Bitte wurde abgelehnt. Teilweise fuhr ich zwei Stunden, um neun Stunden allein im Büro zu sitzen.

Als die Klimaanlage ausfiel, nannte mein Chef das Büro eine „30-Grad-Dampfsauna zum Davonlaufen“ und wechselte ins klimatisierte Homeoffice. Für mich gelte das nicht, weil er dafür noch nicht „das Gefühl“ habe. Also schmorte ich allein weiter.

Schließlich schaltete ich den Personalrat ein. Mein Chef versprach Besserung: Erst Funkstille, dann Kündigung.

Ich wollte mehr Aufgaben, schneller produktiv werden und Verantwortung übernehmen. Meine Sorge war die langsame Einarbeitung.

Die Stimmung im Team war schlecht; Kollegen reden über Stellenwechsel oder Dienst nach Vorschrift.

Und trotzdem denke ich: Vielleicht war ich einfach nicht gut genug, obwohl mein letztes Arbeitszeugnis trotz höherer Anforderungen exzellent ist. Vielleicht war ich das Problem.

Ich habe das Gefühl, 250 % versucht zu haben – und es hat nicht gereicht.

Ich bin erleichtert, raus zu sein, und gleichzeitig verunsichert. Konkretes Feedback oder einen Kündigungsgrund gab es nicht. Was genau nicht gut genug war, werde ich wohl nie erfahren.

Ich habe sogar Medikamente genommen und heftige Nebenwirkungen ausgehalten, um besser zu funktionieren.

Rational ist die Kündigung eine Erlösung. Emotional bleibt: Du hast alles versucht und warst trotzdem nicht gut genug.

Also BIDA, weil ich meinem Chef und den Arbeitsbedingungen einen großen Teil der Schuld gebe – oder rede ich mir das nur ein, weil ich vielleicht einfach schwierig bin oder mich gar wie ein sozialunverträglicher Versager verhalten habe, ohne es zu merken?

Danke fürs Lesen.


r/arbeitsleben 11h ago

Gehalt Anderes Bruttogehalt auf der Entgeldabrechnung als auf dem Arbeitsvetrag

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Vorneweg, ich weiß, dass mein Post manchen komisch vorkommen wird, aber ich habe zur Zeit einige psychische Probleme, die dazu führen, dass ich starke Konzentrationsprobleme habe und viele Flüchtigkeitsfehler mache, bzw., dass von mir erwarte, Flüchtigkeitsfehler zu machen. Es ist auch mein erster Job, und ich bin auch sehr schlecht in Mathe bin, und ich möchte auf keinen Fall hier was falsch machen und viel Lärm um nichts machen, da ich starke Angst vor Konfrontationen habe. Ich brauche nur eine kurze Bestätigung von ein paar Anderen, dass ich es nicht falsch verstanden habe. Ich bin mir eigentlich schon sehr sicher, dass hier ein Fehler von meinem Arbeitgeber vorliegt.

Ich war in dem Unternehmen als Werkstudent (20h/Woche bei 14€/h). Nach Beendigung meines Studiums habe ich mich entschieden, dort noch etwas zu bleiben; in Teilzeit bei 30h/Woche bei wahrscheinlich weiterhin 14€/h.

Im Vetrag steht, dass ich um die 1800€ brutto bekomme, aber in der letzten Abrechung stand etwa 1350€ Gesamtbrutto drauf, und auf meinem Konto sind etwa 1050€ gelandet.

Hier ist doch eindeutig ein Fehler passiert, oder? "Gesamtbrutto" ist doch der Betrag komplett ohne Abzüge, also das, was in meinem Vertrag eigentlich als 1800 steht. Und die 1800 sind unter Steuerklasse 1 bei 30h/Woche und 14€/h doch auch korrekt, oder? 14x30x4,3=1800. Netto müsste ich laut Onlinerechnern dann also etwa 1300 bekommen also kann es sein, dass sie brutto und netto vertauscht haben? Oder sie haben vergessen zu aktualisieren, dass ich nicht mehr 20h/Woche sondern 30h/Woche arbeite.

Wenn ich hier echt Recht habe, ist es schlimm, dass ich mich erst jetzt melde? Im Juni ist es mir noch nicht aufgefallen, da ich noch zur Hälfte des Monats als Werkstudent angestellt war und deshalb nicht so wenig Geld ankam. Im Juli habe ich mir eingeredet, dass ich etwas falsch verstanden habe und, dass mein Arbeitgeber schon Recht hat oder, dass es vielleicht ein einmaliger Fehler von ihm war. Aber jetzt ist die Abrechnung die gleiche. Kann ich Probleme mit der Personalabteilung bekommen, weil ich mich erst jetzt melde, obwohl es mir ja eigentlich schon im Juli aufgefallen ist?

Wie gesagt, sorry, dass ich eine wahrscheinlich offensichtliche Frage stelle, aber es ist schon schwer genug, meinen Arbeitgeber diesbezüglich zu kontaktieren, wenn ich Recht habe, es wäre die Hölle für mich, wenn ich ihn kontanktiere und rauskommt, ich war zu verpeilt und habe was falsch verstanden.


r/arbeitsleben 11h ago

Bewerbung Habt ihr Tipps zum Lebenslauf?

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Hi, habt ihr irgendwelche Tipps für meinen Lebenslauf? Hab den jetzt mehrmals von kreativ auf tabellarisch geändert. Bewerbe mich hauptsächlich im Bereich Marketing, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.


r/arbeitsleben 12h ago

Arbeitszeugnis Welches office / deskbike empfehlenswert?

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Mich hat bisher nichts im Netz so richtig überzeugt (oder die Produkte gab es nicht mehr).

Womit habt ihr Erfahrung? Fügt gerne eure Körpergröße mit bei.


r/arbeitsleben 12h ago

Büroleben Erfahrungen mit Schneidersitz-Bürostühlen

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Hallo zusammen :) es steht ein neuer Bürostuhl für mein Homeoffice an und als jemand die absolut nicht lange grade sitzen kann und häufig ein Bein auf den Stuhl zieht wäre es mal an der Zeit nen Stuhl anzuschaffen der extra für Schneidersitz gedacht ist.

Ich bekomme öfter Werbung für den Stuhl von dem Foto aber die Website ist ein wenig sketchy finde ich, kein Trusted Shop etc. Darum meine Frage an euch, habt ihr Erfahrungen mit Schneidersitz-Stühlen die ihr empfehlen könnt?


r/arbeitsleben 12h ago

Austausch/Diskussion Motivation verloren

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Hi, ich habe mich in den letzten 15 Jahren vom Junior zum Senior Expert mit Projektleitung hochgearbeitet. Ich war stets motiviert mich weiterzuentwickeln, einige Zeit war ich bei der Umsetzung von Changes und Projekten sogar im Flow. Der Job gab mir neben der Familie eine hohe Lebenszufriedenheit. Nachdem ich nun quasi alles erreicht haben, habe ich nun die Motivation mich weiterhin zu engagieren komplett verloren. Weder inhaltliche Weiterentwicklung noch Statusgewinn motiviert mich noch. Ich weiß nicht woran es genau liegt, ich bin mitte 40, kann also auch eine Midlife-Crisis sein. Kennt das jemand? Wir es wieder besser oder findet man sich damit irgendwann ab?


r/arbeitsleben 12h ago

Berufsberatung Gerechtfertigt zu kündigen?

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Hello, ich brauche mal ein bisschen externe Meinung, da ich sehr unglücklich in meinem Job bin und wissen möchte, ob es gerechtfertigt bzw. sinnvoll ist zu kündigen.
Es ist mein erster richtiger Job in Wien nach sehr gutem BWL-Master. Ich habe allerdings vor dem Studium schon eine dreijährige Berufsausbildung gemacht und auch während des Studiums durchgehend als Werkstudent bzw. Praktikant bei verschiedensten Arbeitgebern gearbeitet (u.a. im Ausland). Heißt, ich hab schon das ein oder andere gesehen und weiß auch wie das Arbeitsleben sein kann. Zudem bin ich auch auf einem Hof aufgewachsen und musste mein ganzes Leben arbeiten. Das soll nichts rechtfertigen, aber ich weiß, dass es bei der Beurteilung einen Unterschied machen könnte.

Nun zum Job:
Ich verdiene ca 50k pro Jahr und bin im Projektmanagement tätig. Das Unternehmen ist eher altmodisch und unflexibel und ist auch in einer Branche tätig, die mich sehr wenig interessiert bzw. keine intrinsische Motivation auslöst. Ich habe im Endeffekt genommen, was ich bekommen hab, da der Jobmarkt eben ist, wie er ist.

Anfangs war es sehr hart für mich. Komische Stimmung, kein wirkliches Onboarding, kein Homeoffice, 1h30m Pendeln pro Tag, Stempeln + zu zweit in einem abgegrenzten Büro mit nur einem weiteren Kollegen bzw. fachlichen Vorgesetzten, welcher komplett socially arkward ist und in keinem anderen Unternehmen auf der Welt eine Führungskraft wäre. Ihm fehlen einfach die notwendigen Soft Skills und wir tauschen an normalen Tagen maximal 4 Sätze aus. Dementsprechend ist es irgendwie immer eine Qual im Büro zu sein, weil einfach die soziale Komponente fehlt und den ganzen Tag nur Schweigen herscht. Zudem ermutigt er mich nicht, lobt nicht und interessiert sich nicht wirklich für mich. Ich hab oft versucht ein Gespräch zu starten, aber er kann es einfach nicht. Wenn ich ihm getane Arbeit vorstelle, hängt er sich immer an komplett unnötigen Themen auf und kritisiert diese obwohl sie nichts mit dem Endprodukt zu tun haben und komplett irrelevant sind. Alles in allem einfach sehr mühsam und anstrengend. Wenn ich für andere Abteilungen was mache, werde ich hingegen sehr oft gelobt - solche Arbeiten sind jedoch eher die Ausnahme.

Im Laufe der Zeit war es mal besser und mal schlechter, aber ich hab das Gefühl, dass sich meine Baseline einfach nach unten verschoben hat und das alles nicht wirklich normal ist. Dazu kommt auch noch, dass meine Abteilung wenig Akzeptanz im Unternehmen hat und auch die anderen Abteilungen uns nicht wirklich akzeptieren bzw. für nützlich empfinden. Was es umso mühsamer macht, da sich damit die Arbeit zusätzlich auch noch nutzlos anfühlt und keinen Mehrwert leistet.

Da ich zusätzlich auch nicht wirklich was lerne und gemerkt habe, dass ich nicht im Projektmanagement sein will, sondern eher in Richtung Brand/Marketing möchte, spiele ich mit dem Gedanken zu kündigen. Ich bin nun 1 Jahr dort. Problem ist nur, dass der Jobmarkt immer noch nicht wirklich besser ist. Und ich weiß auch nicht, ob ich wieder einen Job mit dieser Bezahlung finden werde oder ob ich starke Abstriche machen muss. Zudem muss ja der nächste Job dann ein Treffer sein, weil ich nicht innerhalb von 2 Jahren drei verschiedene Jobs im Lebenslauf haben will. Alles sehr unsicher irgendwie gerade und es überfordert mich auch sehr. Am Ende des Tages ist es halt aber die Frage, ob das Geld mehr wert ist als meine mentale Gesundheit.

Bin ich einfach verweichlicht oder ist es gerechtfertigt zu kündigen und mich ins Ungewisse zu stürzen? Ich bin dankbar für all eure Kommentare!